Erfahrungsberichte

 

Für das gesammte Team der origo Gruppe! Meine Geschichte beginnt mit der Suche nach einem Therapeuten. Die Hompage vom ibos Institut und die Berichte der Klienten überzeugten mich, da bin ich richtig! Beim Betreten des Gebäudes war ich leicht nervös, aber durch die freundliche Aufnahme und dem Erstgespräch war ich mir sicher den ersten Schritt in ein normales Leben getan zu haben. Diagnose: Burn-out! Depressionen, Panikattacken, Schlafstörungen, massive Angstzustände, nicht aus dem Haus gehen können, Isolierung... all das beherrschte mein Leben. Das war vor einem Jahr. Dank der professionellen Unterstützung, die in der perfekten Zusammenarbeit von Ärzten und Therapeuten liegt, führe ich wieder einen für mich normalen und strukturierten Alltag. Kraft und Energie für all das, was das Leben noch für mich bereit hält!Danke an das gesamte Team! 

Andrea F., 54a, öffentlicher Dienst


Ich habe alle Warnungen in den Wind geschlagen. Ich habe es nicht wahrhaben wollen. Ich habe funktioniert, 60-80 Wochenstunden gehabt und das über eine lange Zeit – 4 bis 5 Jahre ungefähr. Ich war ja die Starke, die Troubleshooterin, mir passiert so was nicht. Und dann hat es mich erwischt: Zusammenbruch, Panikattacken, konnte nicht mehr sprechen. Alles was mich so ausmachte, war mit einem Mal weg. Über meine Firma bin ich dann ans Institut ibos gekommen, wo ich neben ärztlicher Abklärung zunächst in Einzel- und dann Gruppentherapie meine alten Überlebensmuster bearbeiten konnte. Mein Unternehmen hatte die Möglichkeit über ein Firmenpaket (STAP- Staff Assistance Program) bei ibos die Kosten für meine Begleitung zu übernehmen, dass war eine großer Erleichterung und zeigte mir, dass ich meiner Firma nicht egal war. Ich weiß jetzt was ich brauche, ich erkenne meine Grenzen und achte auf meine Bedürfnisse. Ich arbeite noch im selben Unternehmen, nur in einem anderen Bereich. Ich bin mir sicher: ohne Hilfe hätte ich es nicht geschafft!

Nicole B. 42a, Telekommunikationsmanagerin

>> Mehr über Firmenpakete - STAP


Ich konnte nichts mehr abschließen, Alltägliches wurde zur unüberwindbaren Schwierigkeit, bis eine Freundin von mir, die Ähnliches erlebt hatte, mir ibos empfohlen hat. Ich war zunächst 3 Monate im Krankenstand und habe beschlossen einen kompletten Cut in meinem Leben zu machen. Die Therapie am Institut hat mir geholfen neue Prioritäten in meinem Leben zu setzen und achtsam gegenüber meinen Stresssymptomen zu werden. Ich habe auch meinen Traum erfüllt, meinen alten Job gekündigt und mich selbständig gemacht. Heute 3 Jahre danach kann ich sagen, es war die richtige Entscheidung – auch wenn es nicht immer easy going ist!

Karl H. 35a, ehemaliger Großprojektleiter in der Baubranche


Auslöser war eine Mitarbeiterumfrage in meiner Abteilung, die ergab, dass meine tägliche Arbeit, in der ich so aufgehe, in die so viel Herzblut hineinfließt, nicht gut ankommt; oder zumindest weniger gut ankommt, als ich mir erwartet hatte, denn meine Mitarbeiter fanden an allen Ecken was zu bemängeln. Das warf mich völlig aus der Bahn, ich war geschockt. Das kommt dabei heraus, wenn ich hundertzwanzig Prozent gebe, das ist also das Resultat? Die Nacht vor dem Zusammenbruch war eine schlaflose. … Am nächsten Morgen rief ich in der Firma an und die Kollegin, mit der ich seit acht Jahren zusammenarbeitete, erkannte meine Stimme nicht. Sie sagte: Um Gottes Willen, du klingst wie eine alte Frau, was ist mit dir passiert? Und so fühlte ich mich auch, ich konnte nicht Auto fahren, ich konnte nicht denken, ich war zu nichts mehr imstande. So kam ich dann zum Arzt.Ich war gezwungen, mir meine eigenen Grenzen einzugestehen und das war, als hätte ich versagt. Bis dahin war ich diejenige, die einspringt, hilft und in der Familie wie im Job immer eine Lösung parat hat. Ich befand mich also in einer völlig neuen und unangenehmen Situation; ich konnte aber nicht aus, ohne Hilfe von außen hätte ich es nicht geschafft. So kam ich zu ibos.Am allermeisten geholfen hat mir die Psychotherapie. Ich hätte mich mit all diesen Fragen und Themen nicht beschäftigt, hätte mir nicht die Zeit genommen, nicht den Mut gehabt, wenn mich nicht jemand angeleitet und dort hingeführt hätte. Und Erkenntnis ist der erste Schritt! In den USA ist es üblich, einen Therapeuten zu haben. Jetzt weiß ich auch warum, es tut gut! Ich möchte Betroffenen wirklich die Scheu davor nehmen; ich habe viel zu lange damit gewartet.

Laura K. 43a, Client Service Leitung


In einem Erstgespräch mit einer Ärztin und Lisa Tomaschek- Habrina wurden ein Belastungsprofil und ein Bild meiner momentanen beruflichen und privaten Situation erstellt. Im Anschluss gab es Laboruntersuchungen zur Erfassung der körperlichen Auswirkungen. Ich hatte bereits nach diesem Erstgespräch Hoffnung in mir und war überzeugt, wieder gesund zu werden, wie lange es auch dauern möge. Von Beginn an war eine Vertrauensbasis zu meinen Begleitern gegeben, was nahezu das Wichtigste bei einer Therapie ist. Ich fühlte mich immer gut aufgehoben betreut und fasste den Mut es anzugehen.Es war ein langer Weg, es hat sicher zwei Jahre gedauert, bis ich meine Muster erforscht hatte und erkannte, die Welt dreht sich auch ohne mich weiter. Diese Zeit muss man sich auch einräumen. Ich war nach der Einzeltherapie noch in Gruppentherapie, wo ich Menschen in ähnlichen Situationen kennenlernte, und das war gut!Ich habe mich von vielen unwichtigen Dingen verabschiedet, die ich mir selber auferlegt hatte. Zum Beispiel muss meine Wohnung nicht immer perfekt staubfrei sein, das erwartet niemand von mir. Ich habe mich von Bekanntschaften und sogenannten Freunden distanziert, die mir Energie entzogen, und ich achte heute mehr auf Qualität als auf Quantität. Sobald ich diesen Fokus gesetzt hatte, wurde mir vieles klar, zum Beispiel dass ich nicht für alles zuständig und verantwortlich bin und dass mein Umfeld, vor allem meine Familie, mehr in die eigene Verantwortung genommen werden musste. Den Menschen diese Verantwortung zurückzugeben, war nicht einfach, ich war es ja ganz anders gewohnt. Ich habe mir wieder Platz in meinem Leben eingeräumt und mich auf meine Bedürfnisse konzentriert, die ich lange Zeit ignoriert hatte. Und das habe ich wirklich gut geschafft.

Amanda K. 41a, Head of Logistics


In einem Gespräch mit einer Freundin, die das alles schon selbst erlebt hatte, erkannte ich viele Parallelen. Sie war hier am Institut ibos in Begleitung und hat mir auch gleich die Telefonnummer gegeben. Ich habe dann noch ein wenig im Internet recherchiert, da gibt es verschiedene Checklisten und Selbsttests, wo einem sowieso gleich schlecht wird, weil man die meisten Fragen mit Ja beantwortet. … Das Schwierigste war, es mir selbst einzugestehen. Bei mir dauerte das mindestens ein halbes Jahr. Ich war zuerst einmal hier am Institut, hatte ein Erstgespräch und mir wurde eindrücklich vermittelt: Wir müssen etwas tun! Ich sagte, gut ich tu was, aber nebenbei. Erst ein weiteres halbes Jahr später gestand ich mir ein, dass es so nicht weitergehen kann. Endlich meldete ich mich krank, raus aus diesem Trott. Das war eine immense Überwindung für mich. Ich war 13 Jahre lang nicht im Krankenstand und musste zu meinem Chef sagen: Ich melde mich krank – obwohl ich kein äußerlich sichtbares Leiden wie einen gebrochenen Fuß oder ähnliches hatte! Das war schon schwierig genug. Ich sehe, wie sehr es mir geholfen hat, dass eine Freundin damals offen über ihre Erlebnisse gesprochen hat, mir berichtete, wie sie es angegangen ist, und ich spreche seitdem auch sehr offen über das Thema. Es ist eine große Erleichterung zu erkennen, dass man nicht der Einzige ist.

Detlef B. 41a, Projektleiter in einem internationalen Bauunternehmen


Mir hat das Ineinandergreifen unterschiedlicher Behandlungsformen hier am Institut gefallen. Ich war zuerst in Einzeltherapie und wechselte nach einem halben Jahr in die Gruppentherapie. Es hat mir sehr geholfen auf Menschen zu treffen, die meine Situation nachvollziehen konnten, weil sie entweder wie ich mittendrin waren oder dies kürzlich erlebt hatten. Die körpertherapeutische Begleitung war immer sehr entspannend und auftankend zugleich, und ich konnte meine Energiereserven mobilisieren. Seither kann ich Entspannungsübungen selbständig ausführen und sie gehören heute zu meinem Alltag.Die Formulierung von Zielen am Anfang der Therapie war für mich ganz wesentlich, um zu definieren, woran ich arbeiten möchte. Ich hatte schon Erfahrung mit Therapie aber hier am Institut erlebte ich sie besonders zielgerichtet. Ich habe gelernt, einen inneren Dialog mit mir zu führen und die Warnsignale meines Körpers wirklich ernst zu nehmen und habe mit diesem Rüstzeug in meinem Leben ziemlich aufgeräumt. Ich habe gelernt, nein zu sagen und ertrage es jetzt auch, wenn nicht jeder mit meinen Entscheidungen einverstanden ist. Das war anfangs hart, da ich es immer allen recht machen wollte. Die größte Veränderung passierte im Umgang mit mir selbst.

Herbert K., Chirurg in einem öffentlichen Spital


 

Betroffene über innere Auslösebedingungen von Burnout

Bei mir war’s offensichtlich so, dass ich ein sehr großer Perfektionist bin und ich wollte alles hundertprozentig machen, nein, eigentlich hundertzehn- oder hundertzwanzigprozentig! Ich bin Mutter von zwei Kindern und ich wollte da hundertprozentig sein, ich wollte in meinem Beruf immer weiter kommen und erfolgreich sein und ich wollte die perfekte Hausfrau sein, die perfekte Ehefrau sein und habe so ein bisschen auf mich vergessen in dieser Zeit. Und ich glaube, über eine sehr lange Zeit auf mich vergessen.

Nicole B. 42 a, Telekommunikationsmanagerin


Ich wollte es allen recht machen. Ich wollte gemocht werden – dafür habe ich Dinge getan, wo ich mir jetzt in der Nachbetrachtung wirklich auf den Kopf greifen muss. Wenn ich schon heim wollte, und mein Chef kam prinzipiell immer fünf Minuten bevor ich heimging noch mit einer dringenden Aufgabe auf mich zu – dann habe ich es nicht geschafft nein zu sagen,  sondern hab bereitwillig angenommen ohne eine Mine zu verziehen. Wie oft ich Freunde versetzt habe deswegen – war unwahrscheinlich. Viele waren dann natürlich sauer, weil ich es einfach nicht fertig brachte zu sagen, dass ich einen dringenden Termin hätte. Aber es war so. Das spannende war auch, dass bei Ich muss es „allen“ rechtmachen, ich nicht dabei war. Also allen recht  machten – ausser mir! Das ist mir dann erst während der Therapie aufgefallen.

Karolin C.38 a, Leitung HR-Abteilung


Ich habe mir immer gesagt, „durchhalten, du must nur durchhalten“ dann wird alles wieder gut. Es geht vorbei, nur noch das eine Projekt, und dann nimmst du dir Zeit. Durchhalten, der Kollege bleibt nur noch ein halbes Jahr, dann bist du ihn los. Durchhalten – des kann ja nicht so schwer sein, ich hab´ doch bisher alles noch geschafft. Ich kenne dieses Durchhalten von zu Hause. Das war die Parole meiner Mutter. Und mein Vater hat dann noch eines draufgegeben und noch hinzugefügt – „Da müssen wir durch“ –also nicht nur durchhalten, sondern auch noch durchmüssen. Für mich war das halt normal – ich hab´ es nicht anders gekannt, bis mein Körper dann regelrecht gestreikt hat und sukzessive Sabotage an mir geübt hat. Sonst hätte ich es auch nicht anders akzeptiert oder angenommen. Ich bin darüber hinaus auch noch der Meister der Verdrängung und des Nichtwahrhabenwollens gewesen, bis es einfach nicht mehr ging und die Depression mich gestoppt.

Sibylle 0., 46 a Chefredakteurin