Tipps zur Entschleunigung im Alltag

Wie setze ich ein Pendant zur Getriebenheit?

Diese Tipps sind als Möglichkeit zur Wahl anzusehen. Wenn Sie etwas anspricht, zögern Sie nicht es einfach einmal auszuprobieren.

  • regelmäßig Pausen einlegen, alle 1,5 Stunden  10-15 Minuten etwas anderes als bisher tun ( wenn sie vor dem Computer gearbeitet haben, in der Pause vermeiden z.b. Computerspiele zu spielen, sondern in die Bewegung gehen, aufstehen, Raum verlassen etc. eben etwas anderes tun. – Warum?: Jede Handlung evoziert unterschiedliche neuronale Vernetzungsketten in  rechte und linker Gehirnhälfte , wenn man immer dasselbe macht, verkümmern andere Vernetzungen, das Gehirn wird nur einseitig beansprucht. Für eine optimale Nutzung unseres Steuerungsorgans, muss es auch unterschiedlich gefordert werden!)
  • bewusste handyfreie Zeiten einlegen
  • Telefonsprechstunden ausgeben
  • Bewusst laptopfreie oder computerfreie Zeiten einplanen
  • Abschirmungsmaßnahmen von Werbemails
  • Hintergrundgeräusche minimieren, wie z.B. Radio
  • Regelmäßige Bewegung, unser Körper ist nicht konzipiert 8 Stunden nur sitzend vor dem PC zu verbringen
  • Bewegung heißt auch nicht immer, ich muss jetzt Leistungssport machen oder in ein Fitnesscenter gehen. Man kann auch Bewegungseinheiten ganz einfach einlegen, indem man einmal nicht mit dem Lift fährt, sondern die Treppe nimmt, bei öffentlichen Verkehrsmitteln eine Station früher aussteigt und den Rest zu Fuß geht, man einmal eine Runde um den Häuserblock geht, anstatt Mengen von Kaffee zu konsumieren.
  • Entspannungsübungen in den Tag einbauen z.B. Atemübungen, Dehnungsübungen, Progressive Muskelentspannung, Yoga oder Qi Gong Übungen etc.
  • Meditationsübungen  von 1-5 Minuten Länge in Alltag integrieren
  • Richten sie sogenannte „30er Zonen“  im Alltag ein. Im Verkehr gibt es auch in bestimmten verkehrsberuhigten Zonen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Legen sie solche „30er – Zonen“ ein. (Manchmal ist es hilfreich eine Art kleines Verkehrsschild in ihrer Umgebung anzubringen zur Erinnerung!)
  • Nehmen Sie sich bewusst Zeit zu Essen, anstatt zu verschlingen und trinken sie ausreichend, (eine gefüllte Wasserflasche oder ein Teekrug am Tisch erleichtert den Überblick über die Flüssigkeitszufuhr)
  • Eines nach dem anderen erledigen und „Erntezeiten“ einplanen, innehalten und Gelungenes, Geschafftes würdigen, anerkennen und wertschätzen für sich und andere.
  • Verzichten Sie auf unnötige Vergleiche, bleiben sie bei sich und halten sie es mit dem Wahlspruch der kleinen PfadfinderInnen, die sich selbst sagen: „So gut ich kann!“
  • Richten Sie am Ende des Tages Ihren Blick auf Gelungenes
  • Stecken Sie sich täglich höchstens 1-2 wirklich realisierbare Ziele und „ernten“ nicht vergessen
  • Wenn Sie lesen, lesen Sie. Wenn Sie telefonieren, telefonieren Sie. Wenn Sie schreiben, schreiben Sie. Werden Sie achtsam bei den Dingen die Sie gerade machen im Hier und Jetzt und vermeiden Sie sich ständig den Druck zu machen, was sie noch alles erledigen müssen. Die Dinge werden getan, wenn sie getan werden können.
  • Erlauben Sie sich auch einmal etwas hintanzustellen und nicht sofort zu erledigen. (wenn sie nach Hause kommen, kehren Sie einmal wirklich ein, nehmen Sie mal kurz Platz, bevor Sie sich sofort an die Haushaltsarbeit machen)
  • Machen Sie nur solche Übungen, (wie oben beschrieben) die sie mögen und die Sinn für Sie machen, und nicht weil Sie sie erfüllen müssen.
  • Versuchen Sie oben genannte „Übungen“ ritualisiert in den Alltag einzufügen, bis sie gar nicht mehr bewusst daran denken müssen, sondern sie „selbst-verständlich“ zu ihrem Leben gehören, wie das tägliche Aufstehen und Zähneputzen

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